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Geschichte des Lübecker Judo-Clubs

Die Lübecker Löwen

Wappen der Lübecker Löwen Seit 1987 nahmen unsere Judoka als Mannschaft an der 2. Bundesliga des Deutschen Judo-Bundes teil. Natürlich bestand der Wunsch der Judoka an der 1. Bundesliga teilzunehmen. Eine solche Teilnahme hätte Mittel in Höhe von 20.000 bis 40.000 DM jährlich erfordert. Diese Mittel waren nicht vorhanden und so konnte der Vorstand einer Teilnahme an der 1. Bundesliga nicht zustimmen.

Carsten Gerke schlug die Gründung eines zweiten Vereins vor. Nach langen Diskussionen beschloß der Vorstand, eine solche Vereinsgründung zu unterstützen, da damit einerseits eine Teilnahme an der 1. Bundesliga ermöglicht werden würde und andererseits der Lübecker Judo-Club finanziell keine Haftung für die entstehenden Kosten übernehmen müsse. Deshalb wurde auch von der rechtlichen Möglichkeit Abstand genommen, einen "Verein im Verein" zu gründen.

Es wurde ein rechtlich eigenständiger Verein gegründet. Detlef Ott bereitete eine erste Satzung vor, lud zur Gründungsversammlung am 24. Mai 1991 ein und übernahm auf der Versammlung die Versammlungsleitung.

Auf dieser Versammlung wurde der Verein "Lions Lübeck" gegründet, der dann kurze Zeit später seinen Namen in "Lübecker Löwen" änderte. Carsten Gerke wurde zum 1. Vorsitzenden, Bernd Leuchter zum 2. Vorsitzenden und Marc Herrmann zum Kassenwart gewählt. Die gesamte Organisation sollte von aktiven Sportlern übernommen werden.

Die Verbundenheit mit dem Lübecker Judo-Club wurde nach Eintragung des Vereins ins Vereinsregister in einem Vertrag geregelt. Die Judoka der Lübecker Löwen e. V. stiegen als erste schleswig-holsteinische Mannschaft in die 1. Bundesliga auf und kämpften dort von 1994 bis 1999 sehr erfolgreich.